| Map | Der Begriff „Map“ (engl.: Landkarte) bezeichnet einen abgegrenzten Teil der Spielwelt mit allen zugehörigen Dingen (3D-Objekte, Texturen, Geräuschkulisse, usw.). Eine Map bezeichnet prinzipiell dasselbe wie ein Level, in Shootern wird jedoch meist von „Maps“ gesprochen. |
| Maphack | Als Maphack werden Programme bezeichnet, welche die normalerweise verborgene Map eines Spieles (insbesondere Echtzeit-Strategie) enthüllen. Da man durch das Benutzen dieser einen unfairen Vorteil erhält, werden sie als Cheats eingestuft. |
| messern | Manchmal auch gemessert oder wegmessern. Bezeichnet das Ausschalten eines Spielers (in einem Ego-Shooter) mit Hilfe eines Messers. Dieses wird als besondere Leistung empfunden, weil der Angreifer bei einer Messerattacke der Feuerwaffe des Gegners ausgeliefert ist. Aufgrund der Popularität des Spieles Counterstrike, bei dem jeder Spieler ein Messer als Standardausrüstung erhält, wird der Begriff oft als Synonym für das Fraggen mittels Nahkampfwaffen verwendet. |
| Mod | Mod ist die Abkürzung für „Modifikation“ und bezeichnet einen Spielzusatz (vorrangig von Privatpersonen erstellt) der Originalspieldaten nutzt, aber nützliche Dinge hinzufügt – je mehr dabei an einem Spiel verändert wird, desto komplexer wird die Mod bis man schließlich von einer Total Conversion spricht (siehe auch: Counter-Strike). |
| Multigaming-Clan | Siehe Clan, allerdings mit dem Unterschied, dass dieser Spielerzusammenschluss verschiedene Computerspiele („Disziplinen“) bestreitet. |
| Nader – Nadespammer | Gemeint ist ein Spieler, der meist wahllos mit Granaten, Nades (abk. von engl. Grenade), um sich schießt bzw. wirft. |
| Newbie | Bezeichnung für einen Neueinsteiger bzw einen unerfahrenen Spieler. |
| Noob | Abfällige Bezeichnung für einen nicht lernwilligen bzw. ignoranten Neuling, wird aber auch als Beleidigung für erfahrene Spieler verwendet, die das Verhalten eines Neulings an den Tag legen oder schlichtweg Anfänger-Fehler machen. Der Begriff ist nicht zwangsläufig durch Newbie ersetzbar. |
| overkill | Einem Gegner in erhöhtem Maße mehr Schaden zufügen, als es bräuchte um ihn zu töten. Unter anderem auch mehr als sechs Gegner zugleich auszuschalten, ohne selbst gestoppt zu werden. |
| own, owned, ownage | Engl. to own: besitzen. ownen lässt sich frei übersetzen mit dominieren, plattmachen oder deutlich stärker spielen. owned entspricht etwa „Erwischt!“ oder „besiegt“. Ownage bezeichnet den konkreten Vorgang des ownens. Wenn es beispielsweise einem Spieler gelingt, auf überwältigende Weise eine Übermacht zu besiegen, so nennt man dies Ownage. Der Spieler ownt also seine Gegner. |
| pG – pro | Abkürzung für professional gamer („professioneller Spieler“). Bezeichnet Computerspieler, die professionell E-Sport betreiben und u. a. von den Gewinnen auf LAN-Turnieren leben. Steht manchmal auch für power Gamer („Leistungsspieler“). Diese distanzieren sich von den „professional Gamern“ und spielen grundsätzlich, um Spaß zu haben und spielen viele verschiedene Spiele sehr oft, wogegen die „professional Gamer“ sich auf ein Spiel beschränken. |
| Packet Loss | engl. für Paketverlust. Gemeint ist damit die fehlerhafte Übertragung von Daten über ein Netzwerk. Die dadurch kurzzeitig beeinträchtigte Synchronisation mit dem Spielserver hat für den betroffenen Spieler besonders in schnellen Spielen wie Ego-Shootern negative Auswirkungen. |
| respawn | Das Wiedererscheinen („Wiedergeburt“) eines Gegners oder Mitspielers an einer bestimmten Stelle oder in einem bestimmten Gebiet nach dessen Ableben. |
| RL | engl. Real Life „Reales Leben“: Begriff für die Welt außerhalb des Spiels. |
| RPG | „Rocket Propelled Grenade“, dt.: Panzerfaust, eine Standardwaffe in Ego-Shootern. |
| skill | Fertigkeiten, die in einem Spiel erworben werden. Der Begriff bezieht sich auf Erfahrung und Können des Spielers. |
| Sniper | Begriff für jemanden, der ein Scharfschützengewehr benutzt (englisch Sniper „Scharf-/Heckenschütze“). In der Counter-Strike-Szene auch häufig als Camper verpönt, wobei man zwischen snipern (z. B. um eine wichtige Position zu sichern) und campen („irgendwo warten bis wer kommt“) unterscheiden sollte. |
| Spawnkill | Bei Ego-Shootern verwendeter Begriff, der benutzt wird, wenn Spieler sofort nach dem Spawnen gefraggt werden. Wiederholende Spawnkills werden als Spawncamping bezeichnet, wobei dem unterlegenem Spieler die Möglichkeit genommen wird sich eine bessere Position und Ausrüstung zu verschaffen. |
| spectate - spectator | (dt. zuschauen, Zuschauer). Ein Spectator nimmt nicht am Spiel teil, sondern beobachtet es nur. Diese Option findet hauptsächlich in Ego-Shootern Verwendung. Dort hat ein Spectator die Möglichkeit mit relativ hoher Geschwindigkeit durch Wände und Fußböden zu fliegen, um so die komplette Karte betrachten zu können („free flight“). Meistens ist auch ein Wechsel in die Sicht der anderen Spieler möglich. In Stategiespielen darf die gesamte Karte ohne Nebel („fog of war“) oder sonstige Einschränkungen von Beginn an überblickt werden. |
| sprayen | Bedeutet das gleiche wie bratzen, wird aber häufiger verwendet. Wird auch als Verb für das virtuelle Sprühen von Spraylogos (deutsch: Sprühlogos) benutzt, die in Half-Life-Spielen häufig Anwendung finden. Spray and Pray: Dauerfeuer und hoffen, dass man trifft. |
| Stats | In Shootern die Punktstatistiken, siehe auch Kill-Ratio. |
| Strafe | Strafe (englisch to strafe [stra:f] „beschießen“) oder auch strafen (eingedeutscht) beschreibt die Seitwärtsbewegung einer Spielfigur in einem Shoot 'em up oder Ego-Shooter. Oft auch dodgen (engl. to dodge „ausweichen“) genannt. So beschreibt zum Beispiel der Satz „Um die Ecke strafen“ in der Regel nicht das normale um die Ecke laufen (zur Ecke laufen, drehen, weiterlaufen), sondern das strategische, seitwärtige Anlaufen einer Ecke aufgrund möglichen Feindkontaktes dahinter. Der Vorteil des Strafens im Gegensatz zum strikten Geradeausgehen besteht darin, dass man einerseits seinen Angriff fokussieren kann und einen besseren Überblick behält, andererseits beim Attackieren gleichzeitig den Angriffen des Gegners ausweichen kann. |
| Strafejump | Der Strafejump kommt aus dem Bereich der First-Person-Shooter und besteht aus einem Sprung mit einer Seitwärtsbewegung. Durch diese Strafebewegung erhöhen sich die Sprungweite und Geschwindigkeit des Spielers. Durch stetige Wiederholungen kann die Geschwindigkeit immer weiter gesteigert werden. Wird während des Springens eine Mausbewegung in Richtung der Strafebewegung ausgeführt, spricht man vom bunnyhopping, was die Geschwindigkeit noch weiter steigert. |
| stunnen | zeichnet jegliche Art von „Außer Gefecht setzen“ einer Einheit oder eines Charakters. Dies kann z. B. die kurzfristige Deaktivierung der Verteidigungsanlagen durch einen EMP in einem futuristischen Echtzeitstrategie-Spiel sein oder das K.O.-Schlagen eines Gegners in einem Rollenspiel. Manche Spiele bieten auch Gegenstände oder Zauber an, die einen Gegner oder Mitspieler für kurze Zeit außer Gefecht setzen. In Shootern erfolgt dies häufig durch so genannte „Flashbangs“ oder „Stungrenades“, die auf den realen Gegenstücken basieren. |
| TD – TDM | „Team Deathmatch“, Modus bei Ego-Shootern in dem kooperierende Teams gegeneinander antreten. |
| teamattack | Ein absichtlicher oder unbeabsichtigter Anschuss eines eigenen Teammitgliedes bei dem das Teammitglied verletzt wird (oft auch als „TA“ abgekürzt). Bei auffällig häufigen teamattacks wird der Spieler oftmals als „Teamattacker“ verpönt. |
| teamkill | Ein absichtlicher oder unbeabsichtigter Abschuss eines eigenen Teammitgliedes (oft auch als „TK“ abgekürzt). Bei auffällig häufigen teamkills wird der Spieler oftmals als „Teamkiller“ verpönt. Einige Spiele bestrafen den Spieler mit Punkteabzug oder erlauben dem getöteten Teampartner dem „Teamkiller“ Schaden oder sonstige Schwierigkeiten zu bereiten. Bei einigen Spielen gibt es die Möglichkeit den Teamkill auszuschalten, wie z. B. bei Star Wars Battlefront. |
| Trial – Trial-Member | Damit werden alle Spieler bezeichnet, die nach der Aufnahme in einen Clan oder eine Gilde zunächst ihren menschlichen und spielerischen Wert unter Beweis stellen müssen. Bevor die Clan- bzw. Gildenleitung ein endgültiges Urteil über die Aufnahme oder Abweisung eines Trial-Spielers fällt, wird meistens eine Frist von ein paar Wochen gesetzt, in der das neue Mitglied sich bewähren kann. Erst nach Beendigung dieser Frist wird dann in Absprache mit den bisherigen festen Mitgliedern über den Verbleib des Spielers entschieden. |
| votekick – voteban | Fühlen sich Spieler auf einem Server von einem anderen Spieler gestört, so können sie versuchen, genug Votes (Stimmen) zu sammeln, um den Übeltäter vom Server zu werfen. Eine zweite Möglichkeit besteht in einem Voteban, der prinzipiell genauso funktioniert, wie ein Votekick, mit dem Unterschied, dass hier abgestimmt wird, einen bestimmten Spieler vom Server zu verbannen. Auf vielen Servern ist die Option des Votekicks/-bans allerdings deaktiviert, weil sie von manchen Spielern missbraucht wird. |
| Wallfrag − Wallkill | Als einen Wallfrag bezeichnet man den gelungenen Versuch in einem Ego Shooter einen Gegenspieler durch die Wand zu töten ohne ihn zu sehen sondern nur zu ahnen oder hören. |
| Wallhack | Bezeichnet einen Cheat, der es dem Spieler gestattet, durch Wände zu sehen. |
| Wayne | Kurzfassung von „Wayne interessiert’s?“, das von „Wen interessiert’s?“ abgewandelt ist. |
| Whore | Whore englisch für „Hure“. Die ursprüngliche Kombination „Score Whore“ (Punkte-Hure) wurde später aufgelöst und durch neue Zusammensetzungen ergänzt, die ohne die ursprüngliche Implikation, der Spieler würde für Punkte alles hergeben, nicht unmittelbar sinnvoll sind. Der Begriff wird in Mehrspielerpartien benutzt, bei denen mitunter bestimmte Waffen oder Techniken zwar vorhanden sind, aber im Allgemeinen aufgrund einer spielschädigenden Überstärke geächtet werden. Spieler, die diese Techniken dennoch einsetzen, werden als unfair empfunden und mit Whore in Verbindung mit dem Namen der Technik oder der Waffe tituliert, wie z. B. AWP-Whore für jemanden, der sich ständig des teilweise verhassten AWP-Scharfschützengewehrs im Spiel Counter-Strike bedient. |
| wp | Abkürzung für „well played“, zu deutsch „gut gespielt“. Lob an den Gegner für eine besonders gute Spielweise. Häufig im Zusammenhang mit „gg“ („good game“, dt.: „gutes Spiel“) am Ende eines Spiels: „gg wp“. Auch Abkürzung für „Wegpunkt“ (bzw. engl. „waypoint“) in verschiedenen Spielen. |
| zocken | Das Verb zu dem zugehörigen Nomen „Zocker“. Es ist sowohl eine Bezeichnung für Glücksspieler als auch für Computerspieler, die ein Spiel intensiv spielen. |